Eine zweite Protestkundgebung des Aktionszuges in der Karlsruher Innenstadt hat stattgefunden. Roman Münzer, Arbeiter bei Daimler Wörth überbrachte den Protest der Vertrauenskörperleitung des Werks, Regine Albrecht die Solidarität der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten Baden-Württemberg.

Eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts über die Einsprüche der Aktion „Klassenkampf statt Wahlkampf – Gegen den Notstand der Republik“ gegen die zerstörenden Auflagenbescheide wird für morgen erwartet.

Eine Delegation von Bremer Arbeitern und jugendlichen Teilnehmern von „Klassenkampf statt Wahlkampf – Gegen den Notstand der Republik“ informierte in Mettingen die Arbeiter des dortigen Daimler-Werks über die Gründe, warum der Zug heute nicht wie geplant vor ihrem Betriebstor zu sehen war. Sie sprachen mit Betriebsräten, hielten kurze Ansprachen vor dem Werkstor, verteilten Flugschriften und klebten die Plakate des Zugs.

Der Aktionszug ist nach wie vor in Karlsruhe.